Pferdewird – mit Schwerpunkt Pferdezucht

Als Pferdewirt/in kann man sich bestimmte Fachrichtungen aussuchen und sich diese in der Ausbildung als Schwerpunkt legen. Dazu zählt auch die Pferdezucht. Wie auch bei anderen Spezialisierungen im Beruf sollte man auch bei der Pferdezucht bestimmte Voraussetzungen mit bringen. Wichtig ist vor allem ein gutes naturwissenschaftliches Grundwissen, da einige Aufgaben dieses voraussetzen.

Die Aufgabengebiete in der Ausbildung

  • Zuchtmethoden, Zuchtplanung, Zuchthygiene
  • Pferdebeurteilung und Pferderassen
  • Reproduktion und Aufzucht (auch die Besamung der Tiere)
  • Auf Zuchtschauen oder bei Prüfungen die Pferde vorstellen

Außerdem sind gewisse Kenntnisse in Mathematik von Vorteil, da du in der Pferdezucht auch verantwortlich für die Berechnung von Futterstationen – oder Mischungen bist.

Die Ausbildung findet meist auf einem Gestüt oder einem Pferdezuchtbetrieb statt. Weitere Ausbildungsstätte können Deckstationen oder Hengstdepots sein. Damit du auch wirklich alles lernst, was zu der Fachrichtung Pferdezucht gehört, muss der Ausbildungsbetrieb Mindestanforderungen erfüllen, die in der Verordnung über die Eignung der Ausbildungsstätte festgelegt sind.

Wichtig sind die Bereiche:

  • Durchführung von Zuchtmaßnahmen
  • Haltung und Betreuung von Zuchtpferden
  • Vorstellen von Pferden
  • Planung und Organisation der Pferdezucht

Diese Bereiche werden später auch in der Prüfung Hauptbestandteil sein, neben Wirtschafts- und Sozialkunde. Nach bestandener Prüfung besteht hier die Möglichkeit der Weiterbildung zum Pferdewirtschaftsmeister. Da der Umgang mit Tieren ein gewisses Verantwortungsbewusstsein voraussetzt, solltest du dir auch sicher sein, dass du diese Verantwortung auch tragen willst. Die Haltung muss unbedingt immer artgerecht sein, genau so wie die Aufzucht.